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Der elitäre Blick auf soziale Probleme

Buchautor_innen
Michael Hartmann
Buchtitel
Soziale Ungleichheit
Buchuntertitel
Kein Thema für die Eliten?
Der Soziologe Michael Hartmann blickt auf die tausend mächtigsten Deutschen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Die selbst ernannten Eliten bleiben mehr unter sich denn je, und ihnen fehlt überwiegend ein Gespür für die stetig wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Rezensiert von Christian Baron

John Cleese, Ronnie Barker und Ronnie Corbett haben in den 1960er Jahren mit dem „Class Sketch“ (Video bei YouTube) einen Meilenstein des britischen Humors geschaffen. Und das liegt nicht nur daran, dass das einminütige Stück ungemein witzig ist. Wer es sich heute anschaut, kann erkennen, wie wenig sich die sozialen Klassenstrukturen trotz aller gesellschaftlichen Ausdifferenzierung in westlichen Demokratien im letzten halben Jahrhundert wirklich verändert haben. Die drei Protagonisten stehen nebeneinander, symbolisieren dabei Ober-, Mittel- und Unterklasse. Der Kapitalist blickt anfangs zum Vertreter der Mittelklasse und sagt: „Ich schaue auf ihn herab, weil ich zur Oberklasse gehöre“, während der Herr aus der Mittelklasse zu beiden Seiten erwidert: „Ich schaue zu ihm hinauf, weil er zur Oberklasse gehört, aber ich schaue zu ihm herab, weil er unter meiner Klasse steht“. Dann spricht der Arbeiter staubtrocken in die Kamera stierend: „Ich kenne meinen Platz“.

Die Botschaft ist eindeutig. Abstrakt formuliert lautet sie: Die Lohnarbeiter_innen kennen zwar ihren Platz im Klassengefüge, aber ihnen fehlt ein Bewusstsein dafür, wie stark sie sich in der Mehrheit befinden und wie leicht sie die Klassenverhältnisse vom Kopf auf die Füße stellen könnten. Selbsthass kennzeichnet die Unterklasse, während die Mittelklasse das Radfahrer-Prinzip anwendet: Nach oben buckeln und nach unten treten. Die Oberklasse verfügt als einzige über das, was man als „subjektives Klassenbewusstsein“ bezeichnet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, eigene Privilegien zu sichern und Unfrieden unter den Lohnabhängigen zu stiften, um sie auch weiterhin systematisch ausbeuten und unterdrücken zu können. Empirisch ist das längst belegt. Wie stark sich diese Tendenz in Deutschland jedoch seit einigen Jahren wieder verfestigt hat, das zeigt Michael Hartmanns neues Buch.

Der Darmstädter Soziologe hat die 958 mächtigsten Menschen des Landes aus den Sektoren Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Justiz, Militär, Medien, Wissenschaft, Gewerkschaften, Kirchen und NGOs unter die Lupe genommen und sich mittels Recherchen und Interviews dabei besonders genau auf ihr Sozialprofil und ihre Einstellung zum Problem der sozialen Ungleichheit konzentriert. Er verwendet für diese Leute durchgängig den allseits anerkannten, wenn auch bisweilen nicht ganz unumstrittenen Begriff der Elite.

Große Kluft zwischen den Einstellungen der Eliten und der Bevölkerung

Darunter, so Hartmann, seien „jene Personen zu verstehen, die aufgrund ihrer Position an der Spitze wichtiger gesellschaftlicher Organisationen in der Lage sind, gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich zu beeinflussen“ (S. 21). Bevor er seine empirischen Ergebnisse präsentiert, referiert er jedoch zunächst die bestehenden Fakten über Sozialstruktur und Haltung zu sozialer Ungleichheit innerhalb des nicht-elitären Teils der Bevölkerung. Auf diesem Wege kommt er zu dem klaren Ergebnis, dass „die Eliten in ihrer Gesamtheit sich von der Bevölkerung sowohl in ihrer sozialen Zusammensetzung als auch in ihrer gesellschaftspolitischen Grundhaltung deutlich unterscheiden“ (S. 180). Einerseits halten

„70 Prozent die Einkommensunterschiede hierzulande aktuell für zu groß und jeder zweite hält den Kapitalismus insgesamt für überholt, während ihn nur jeder fünfte noch zeitgemäß findet. Die wirtschaftlichen Verhältnisse finden 69 Prozent ungerecht und nur 15 Prozent gerecht. Zudem meinen 64 Prozent, dass die soziale Gerechtigkeit in den letzten drei, vier Jahren abgenommen, und nur sieben Prozent, dass sie zugenommen habe. […] Entsprechend dieser Grundhaltung sind über 68 Prozent der Meinung, reiche Menschen genössen ungerechtfertigte Vorteile, und sogar fast 78 Prozent erklären, dass zu großer Reichtum zu Problemen in der Gesellschaft führe" (S. 9-11).

Dem stehen nun andererseits die Ansichten der Eliten diametral entgegen. Sie empfinden die Verhältnisse „als weit weniger ungerecht“ (S. 118). Die Ablehnung der These, die sozialen Unterschiede seien gerecht, fällt hier im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nicht nur nahezu dreimal so hoch aus wie die Zustimmung, sondern überwiegt mit 43,5 zu 36,6 Prozent nur denkbar knapp. Wie kann es aber nun sein, dass den Eliten trotz solcher erheblicher Differenzen dieses zum Himmel stinkende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nicht schon längst um die Ohren geflogen ist? Warum also wehrt sich die Bevölkerung offenbar nicht wirkungsvoll genug? Für Hartmann liegt die Antwort zumindest in Bezug auf westliche Industriestaaten auf der Hand. Es gebe so etwas wie einen „Kitt, der diese Gesellschaften ideologisch zusammenhält; denn trotz aller Zweifel, die die alltäglichen Erfahrungen immer wieder auslösen, bleibt der Glaube an die Leistungsgesellschaft doch für die Mehrheit der Bevölkerung prägend“ (S. 116).

59 Prozent der deutschen Bevölkerung finden etwa, „dass es nur dann, wenn die Unterschiede in Einkommen und sozialem Ansehen groß genug sind, auch einen Anreiz für persönliche Leistungen gibt“ (ebd.). Dabei fällt die Zustimmung umso größer aus, je niedriger die berufliche Position oder der formale Bildungsabschluss ausfällt: „Ganz offensichtlich will man gerade in der unteren Hälfte der Bevölkerung das Leistungsprinzip als einzig legitime Grundlage sozialer Ungleichheit nicht zur Disposition stellen“ (ebd.). Die Eliten stehen diesem Leistungsprinzip wesentlich skeptischer gegenüber als die Bevölkerungsmehrheit. Hier „sind nur 44,6 Prozent der Ansicht, dass Einkommens- und Ansehensunterschiede einen unverzichtbaren Leistungsanreiz setzen“ (S. 118). Zugleich aber predigen insbesondere die Eliten in Wirtschaft und Politik seit eh und je, wie wichtig die Befolgung des Leistungsprinzips für den Wohlstand des Gemeinwesens sei.

Das Märchen von der Leistungsgesellschaft

Ein Widerspruch, der nur scheinbar einer ist, denn die Unterschiede verwundern vor allem deshalb nicht, weil Michael Hartmann schon vor elf Jahren die weitgehende Unwirksamkeit dieses Paradigmas bei der Moderation „sozialer Aufstiege“ nachgewiesen hat. In seiner damaligen Analyse kommt er zu dem Schluss: „Von einer Leistungsgesellschaft (…) kann keine Rede sein“ (Hartmann 2002, S. 151). Das aus den USA stammende Bild vom Tellerwäscher, der es aufgrund harter Arbeit zum Millionär bringt, ist in Wahrheit nichts als ein Märchen, das nur für sehr wenige Menschen wahr werden kann, falls ihr Lebensweg mit gleich mehreren glücklichen Zufällen gepflastert ist. Abgesehen davon, dass die konsequente Befolgung des Prinzips der Leistungsgerechtigkeit den Grundprinzipien jeder sozialen Demokratie eklatant widerspräche, trifft die Vorstellung vom Primat der Leistung schlicht nicht zu, wie Hartmann damals nachwies:

„Wenn in den letzten Jahren […] immer wieder die Abwendung von der hierzulande angeblich üblichen ‚Gleichmacherei‛ zugunsten des Prinzips der ‚Leistungsgerechtigkeit‛ gefordert wird, dann lässt sich daraus angesichts der eindeutigen Ergebnisse […] nur ein Schluss ziehen. Es geht denjenigen, die […] so vehement für ‚Leistungsgerechtigkeit‛ streiten und das damit begründen, dass dieses Prinzip im Gegensatz zu den Gepflogenheiten des deutschen Sozialstaats ‚den Regeln der Fairness‛ gehorche und ‚Bildung, Fähigkeit, Wissen‛ angemessen honoriere, gar nicht um wirkliche Leistungsgerechtigkeit, sondern um die Bewahrung und den Ausbau ihrer privilegierten Position" (Hartmann 2002, S. 179).

Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung ist den Eliten also bewusst, dass Reichtum, Wohlstand und Selbstverwirklichungschancen im Kapitalismus stets in allererster Linie durch Vererbung und/oder Willkür weitergegeben werden und obendrein ausgerechnet „diejenigen, die das Ende der sozialen Hängematte verkünden, sich selber Dutzende von Hängematten knüpfen“ (Prantl 2010, S. 251). Manager_innen oder Politiker_innen leiden aber keineswegs an Schizophrenie, wenn sie trotzdem an dem Prinzip festhalten wollen. Vielmehr brauchen sie das Argument von der Leistungsgesellschaft dringend. Und das nicht nur, um die Menschen effektiv dumm zu halten, sondern auch zum blanken Schutz ihres Egos. Die Vorstellung, jede_r bekomme das, was er_sie verdiene, eben weil wir in einer liberalen Demokratie leben, ist auch für Eliten notwendig, um das eigene Selbstbild als guter Mensch aufrecht erhalten zu können. Der US-amerikanische Schriftsteller Philipp Meyer beschreibt das sehr treffend in einem Essay für die Zeitschrift Literaturen:

„Für jemanden, der ein paar Millionen Dollar im Jahr macht, ist die Vorstellung, wir seien nichts als selbstsüchtige Tiere, eine attraktive Philosophie. Weil sie die Schuld negiert. Das Schuldgefühl eines normalen Menschen, wenn er ein Land der Dritten Welt besucht, entspricht dem, was ein höherer Investmentbanker empfindet, wenn er ein Arbeiterviertel in Birmingham oder Philadelphia zu sehen bekommt. Wenn dein Gehalt die Arbeitsplätze von ein paar hundert Krankenschwestern oder Lehrern finanzieren könnte, brauchst du eine gute Erklärung, warum das in Ordnung ist. Und die einzige, die funktioniert, erklärt die Welt zur reinen Leistungsgesellschaft. Sie besagt, wir alle, ob reich oder arm, kriegen nur, was wir verdienen" (Meyer 2010, S. 20).

Von der homogenen Elite zur Verfestigung der Klassengesellschaft

Je mehr jemand weiß, was es bedeutet, mit wenigen materiellen Ressourcen klarkommen zu müssen, umso eher ist diese Person also in der Lage, ein Sensorium für soziale Ungleichheit zu entwickeln. Ein Blick auf die durch Hartmann erforschte soziale Herkunft der Elitenangehörigen bestätigt diesen Umstand. Hartmann konstatiert nämlich teilweise erhebliche Unterschiede in der Wahrnehmung sozialer Ungleichheiten zwischen Elitenmitgliedern aus Arbeiter_innenfamilien und jenen aus großbürgerlichen Haushalten. Eliten mit Arbeiter_innen-Background halten „die sozialen Unterschiede in Deutschland mit einer klaren Mehrheit von gut 61 zu 25 Prozent für ungerecht […] Die in großbürgerlichen Haushalten aufgewachsenen Elitenangehörigen sehen das fast genau entgegengesetzt“ (S. 118f.).

Aber die Großbürgerkinder stellen innerhalb der Eliten die große Mehrheit. Zum einen sind die deutschen Eliten „überdurchschnittlich alt, ganz überwiegend männlich und in der alten Bundesrepublik geboren“ (S. 35). Außerdem gibt es „Ausländer oder Personen mit Migrationshintergrund in den Elitepositionen mit wenigen Ausnahmen […] praktisch nur im Bereich der Wirtschaft“ (S. 36). Am homogensten zeigt sich die Zusammensetzung aber bei der sozialen Herkunft. Hier gibt es mit fast zwei Dritteln eine „deutlich überproportionale Rekrutierung aus dem Bürger- und Großbürgertum“ (S. 47), wohingegen „nur ein gutes Viertel aus den Mittelschichten und nicht einmal ein Achtel aus der Arbeiterschaft“ (S. 47) stammt. Ein Resultat, das gewiss nicht überrascht. Was aber sehr wohl erstaunen muss: Die Prozentsätze erinnern laut Hartmann viel mehr an jene Werte, die der Soziologe Wolfgang Zapf für die 1950er Jahre ermittelte, als an die aus anderen Studien von 1972, 1981 und 1995.

Die Klassengesellschaft kehrt also wieder „back to the roots“ und pendelt sich nach dem ebenso kurzen wie historisch einmaligen Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre vergleichsweise schnell wieder in den für den Kapitalismus üblichen Dimensionen ein. Dabei gilt: Je größer der Einfluss der Politik auf einen Sektor ist, desto heterogener ist die soziale Herkunft der Eliten. Das gilt beispielsweise für den Vergleich zwischen öffentlich-rechtlichen Medien und solchen, die sich im Eigentum großer Konzerne befinden. Insbesondere, was die Medienelite betrifft, hätte man sich noch etwas stärker differenzierte Informationen zu deren Ansichten gewünscht, die Hartmann lediglich marginal streift.

Wie Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz in einer kürzlich erschienenen Studie belegen, findet nämlich gerade dort eine starke „De-Thematisierung von Reichtum“ (Arlt/Storz 2013, S. 94) statt, sie ist „der blinde Fleck des Journalismus“ (ebd., S. 6) und Armut und Reichtum werden nicht im Zusammenhang gesehen. Dabei sind die Medien nur die öffentlich besonders sichtbare Spitze des Eisbergs. Denn die Resultate, die Hartmann zur Einschätzung der Eliten über Ursachen und Folgerungen der seit 2008 schwelenden globalen Wirtschafts- und Finanzkrise präsentiert, sind in diesem Sinne überaus aufschlussreich. Als Hauptursache wird von Arbeiter_innenkinder-Eliten die Deregulierung der Finanzmärkte betrachtet, während die Bürger_innen- und Großbürger_innenkinder unter den Eliten die Staatsverschuldung in den Interviews am häufigsten als hauptsächliche Ursache nennen.

Ein sehr einseitiger Klassenkampf

Bei den Konsequenzen, die aus der Krise zu ziehen wären, „bieten die Antworten eine große Überraschung“ (S. 145). An dieser Stelle nämlich erachten nicht nur die Bürger_innen- und Großbürger_innenkinder den Schuldenabbau als zentral, sondern auch die aus Arbeiter_innenhaushalten stammenden Eliten: „Selbst die Arbeiterkinder in den Gewerkschaftsvorständen plädieren […] mehrheitlich für den Abbau der Staatsverschuldung, bleiben nur noch in der Politik mit Mehrheit bei ihrer Forderung nach verstärkter Regulierung“ (S. 147).

Michael Hartmann erklärt sich diesen Umstand durch die „tief sitzende Angst vor Verschuldung“ (S. 147) in „traditionellen Arbeiterfamilien“ (S. 147), die dann auch als wichtiger Faktor dafür angesehen werden kann, dass innerhalb der Gesamtbevölkerung der Wunsch nach einem Abbau von Staatsschulden und der Reduzierung öffentlicher Ausgaben immer wieder hohe Beliebtheitswerte einfahren. Weil die Menschen so stark darauf achten, der Oma ihr klein Häuschen ja nicht zu versaufen, ließe sich zugespitzt sagen, deshalb zeigen sie sich aktuell (zumindest in Deutschland) recht defensiv, was konkrete Aktionen des Klassenkampfes angeht. Oder um es mit dem leider schon verstorbenen US-Journalisten Joe Bageant zu formulieren:

„Das Problem liegt darin, dass von diesem Klassenkampf nur eine Seite überhaupt Notiz nimmt, und zwar die Seite, die der anderen in den Hintern tritt. Das Ganze lässt sich mit jemandem vergleichen, der in einen Leinensack gesteckt wurde und von innen zu erraten versucht, wer mit seinem Baseballschläger von außen auf ihn einprügelt“ (Bageant 2012, S. 53).

Man kann es auch optimistischer ausdrücken: Die Lohnabhängigen sind bisher nichts weiter als ein besonders hart rangenommener und mit verbundenen Augen im Ring antretender Sparringspartner eines Box-Weltmeisters. Der Unterschied besteht nur darin, dass der Champion im Fliegengewicht boxt, wovon der dem Schwergewicht zuzuordnende Sparringspartner nichts ahnt und geduldig Schlag um Schlag einsteckt. Wenn Wissenschaft nun noch häufiger und vor allem sichtbarer derart emanzipatorisch betrieben würde, wie Michael Hartmann es seit Jahren tut und wenn die antikapitalistisch gesinnten Linken endlich einen Weg finden würden, dem Sparringspartner namens Lohnabhängigenklasse klar zu machen, dass er nur seine Augenbinde abzunehmen braucht, um zu erkennen, wie leicht jenes Fliegengewicht namens Kapitalist_innenklasse zu besiegen ist, das permanent auf ihn einprügelt, dann würde dem im „Class Sketch“ durch den Arbeiter pointiert geäußerten Satz „Ich kenne meinen Platz“ die so dringend notwendige Ergänzung zuteil: „Und ich weiß, was zu tun ist“.

Zusätzlich verwendete Literatur

Arlt, Hans-Jürgen / Storz, Wolfgang (2013): Portionierte Armut, Blackbox Reichtum. Die Angst des Journalismus vor der sozialen Kluft. Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin.
Bageant, Joe (2012): Auf Rehwildjagd mit Jesus. Meldungen aus dem amerikanischen Klassenkampf. Verlag André Thiele, Mainz.
Hartmann, Michael (2002): Der Mythos von den Leistungseliten. Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft. Campus, Frankfurt am Main/New York.
Meyer, Philipp (2010): Wie ich meine Herkunft verriet – für Geld. In: Literaturen. Das Magazin für Leser # 5. S. 18-23.
Prantl, Heribert (2010): Elite, Dekadenz und Demokratie. In: Wilhelm Heitmeyer (Hg.): Deutsche Zustände. Folge 9. Suhrkamp, Berlin. S. 243-256.

Michael Hartmann 2013:
Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten?
Campus, Frankfurt/New York.
ISBN: 9783593399485.
250 Seiten. 19,90 Euro.
Zitathinweis: Christian Baron: Der elitäre Blick auf soziale Probleme. Erschienen in: Umkämpfte Migration. 30/ 2013. URL: https://kritisch-lesen.de/c/1171. Abgerufen am: 18. 06. 2019 05:04.

Zum Buch
Michael Hartmann 2013:
Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten?
Campus, Frankfurt/New York.
ISBN: 9783593399485.
250 Seiten. 19,90 Euro.